Das sagt Sylvia P.

Die Ausgangssituation von Sylvia P., 38:

“Ich arbeite in der Personalabteilung eines kleinen spezialisierten Beratungsunternehmens mit mittlerweile gut 120 Mitarbeitern. Wir haben uns vorgenommen, in den nächsten drei Jahren weiter zu wachsen und noch 20-25 Leute einzustellen, aber es wird zunehmend schwerer, die richtig guten Leute für unser Unternehmen zu gewinnen. Die meisten wollen doch lieber zu den grossen, weil die besser zahlen können.
Da muss man sich als kleines Unternehmen schon ordentlich was einfallen lassen, um die Mitarbeiter
a) auf sich aufmerksam zu machen und b) auch zu halten, damit sie nicht nach ein paar Jahren, wenn sie gerade gut eingearbeitet sind, woanders hingehen.

Wir haben zwar ein tolles Betriebsklima, aber damit lässt sich ja so auch nicht so gut werben, weil sich das ja nicht messen lässt.”

So konnten wir Sylvia P. helfen:

Ursprünglich hatte sich Sylvia P. wegen der Durchführung einer Psychischen Gefährdungsbeurteilung an uns gewandt. Sie hatte davon gehört, dass diese nun Pflicht sei, sah sich selbst aber kapazitiv nicht in der Lage, sich selbst darum zu kümmern.
Im Rahmen eines ersten Gespräches erfuhren wir, dass im Unternehmen von Sylvia P. tatsächlich schon ein großes Angebot an Maßnahmen für das Wohlbefinden der Mitarbeiter umgesetzt wurde.

So rieten wir ihr, neben der Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastungen auch noch ein Betriebliches-Präventions-Audit umzusetzen. Denn damit lässt sich das Engagement des Unternehmens für die Mitarbeiter tatsächlich werbewirksam belegen.

Auch wenn es im Unternehmen bislang eher krankheitsbedingten Ausfälle wegen Sportunfällen als wegen psychischer Erkrankungen gab, fühlte sich Frau P. nach der Ausbildung zum Sicherheitsbeauftragten für Psychische Belastungen befähigt, die Wiedereingliederung von Mitarbeiteren nach längeren Krankheiten selbst umzusetzen.

Außerdem gelang es ihr, die Unternehmensführung hinsichtlich des anstehenden regelmäßigen Führungskräfte-Event von einem Format der besonderen Art zu überzeugen: So verbrachten alle den Tag mit Pilgern – und anschließend wurde miteinander gekocht. Durch das ungewöhnlichen Setting konnten die Führungskräfte in einer friedlichen Atmosphäre ganz neue und überraschende Aspekte von Führung und Zielerreichung kennenlernen.

 

Heute sagt Sylvia P.:

“Durch die Umsetzung der Psychischen Gefährdungsbeurteilung haben wir tatsächlich einige schnell umzusetzende Maßnahmen gefunden, die unsere beratend tätigen Mitarbeiter zukünftig noch besser vor Belastungen schützt.
Uns war gar nicht bewußt, dass unklare Regelungen, z. B. im Hinblick auf die Erreichbarkeit auf dem Diensthandy übers Wochenende, manchen Mitarbeitern Stress verursacht hat. So konnten wir diesbezüglich etliche klare Vereinbarungen mit Unternehmensleitung und Vorgesetzten treffen. Das ist bei den Beratern gut angenommen worden.

Zusätzlich lassen wir jetzt einmal in der Woche ein gesundes Mittagsbuffet von einem Bio-Caterer liefern. Bei den meisten Mitarbeitern kommt das gut an, und einige sagen, dass sie im Vergleich zur Currywurst aus dem Imbiss vor der Tür nachmittags nun nicht mehr so müde sind.

Das Faszinierende ist, dass heute – drei Monate nach wir angefangen haben, mit dem Präventionsaudit auf unserer Webseite zu werben – sich tatsächlich auch die Anzahl der eingehenden Bewerbungen erhöht hat. Aber nicht nur die Anzahl, sondern es scheinen auch mehr Bewerber dabei zu sein, die von ihrer Persönlichkeit und ihrem Wertesystem sehr gut zu uns passen. Damit habe ich wirklich nicht gerechnet!”