Gesund Essen im Berufsalltag – Leistungsfähiger im Job!

Gesund Essen im Berufsalltag – Leistungsfähiger im Job!

Eine der Präventionsmaßnahmen zur Steigerung der Mitarbeitergesundheit im Rahmen der Betriebliche Gesundheitsförderung (BGF) ist auch das Thema „Gesund Essen im Berufsalltag“ und damit leistungsfähiger im Job zu sein!

Deshalb hat heute meine Kooperationspartnerin für dieses Thema, Dr. Eva Mathilde Fuchs, ein paar Tipps für Sie zusammengestellt, die sich ohne großen Kostenaufwand in Ihrem Unternehmen umsetzen lassen:

Die Förderung der Eigenverantwortung der Mitarbeiter und eine langfristige Veränderung des Ernährungs- und Gesundheitsverhaltens durch das Bewußtsein für einen gesunden Lebenstil (Work-Life-Balance) sind dabei die zwei wichtigsten Beweggründe.

Der Nutzen für das Unternehmen ist die Steigerung der Gesundheit durch die richtige Ernährung und der Erhalt der Leistungsfähigkeit im Job, sowie ein Rückgang der krankheits-bedingten Fehlzeiten.
Der Nutzen für den Mitarbeiter liegt durch die Planung bei Einkauf und Vorkochen in der Zeit- und Geldersparnis.

Die Möglichkeiten der Umsetzung in der Praxis

Dem Mitarbeiter helfen die besten Ernährungsempfehlungen nicht, wenn sie schwer in den Arbeitsalltag umzusetzen sind.
Eine gute Kantine mit abwechslungsreichem Angebot, auch in Form eines Salat- und Gemüsebuffets, kann hier eine gute Möglichkeit sein, um sich durch die Auswahl der Speisen  leicht und bekömmlich zu ernähren und das nachmittägliche „Suppenkoma“ zu vermeiden.

Wenn im Unternehmen keine Kantine vorhanden ist, bietet eine vorhandene Küche oder Aufenthaltsraum mit Kochgelegenheit (sowie Kühlschrank) eine gute Alternative, damit die Mitarbeiter vorgekochte, bzw. mitgebrachte Gerichte in Ruhe und gemeinsam essen können.
Eine weitere Idee wäre, dass im Team abwechselnd eine/r kocht und für die anderen KollegInnen das Essen mitbringt (bei 5 Personen für eine Woche ideal). Das stärkt den Teamgeist, verbessert die Kommunikation genauso wie das gesundheitliche Wohl.
Dieser neue Trend nennt sich „Meal Prep“ und ist nichts anderes, als das Vorbereiten und Vorkochen der Mahlzeiten für mehrere Tage. Es gibt hierzu im Internet viele Ideen und Rezepte.
Haben Sie die Möglichkeit ausserhalb des Unternehmens entsprechende Geschäfte zu finden, so sind frische Lebensmittel vorzuziehen. Viele Metzgereien bieten mittlerweise auch oft ein warmes, fleischloses Gericht an und bei bestimmten „Suppenküchen“ kann man die eigene, mitgebrachte Speisenbox befüllen lassen.

Für den “kleinen Hunger zwischendurch” gibt es die Möglichkeit, eine Schale mit frischem Obst oder Trockenfrüchten als gesunde Alternative neben der obligatorischen Süßigkeitenschale hinzustellen. Oder snacken Sie doch verschiedene “Brainfoods”: Studentenfutter, Nüsse oder Nussmischungen mit Samen, Powerballs oder Vollkorn – Reiswaffeln sind echte Wunderwaffen, um die Konzentration im Nachmittagstief zu steigern.

Beim Verzehr mit Convenience-Food empfehle ich auf eine gute Qualität ohne künstliche Zusatzstoffe zu achten, wenn möglich in Bioqualität. Verwenden Sie Fertiggerichte mit hohem Gemüseanteil  und peppen Sie diese mit z.B. Mini-Tomaten, Zucchini, Auberginen, Paprika, Tomatenmark und Gewürzen und Kräutern auf. Tiefkühlprodukte (Gemüse) sind durchaus eine alternative Ergänzung der Gerichte.

Die Gesundheit der Mitarbeiter ist ein hohes Gut und die Leistungsfähigkeit eine wichtige Ressource im Unternehmen.

 

Zur Autorin:

Dr. Eva Mathilde Fuchs

Dr. Eva Mathilde Fuchs ist ganzheitliche Beraterin für Ernährung, Mentales und Bewegung und Diplom-Chemikerin. Ihre Kernkompetenz liegt in der wissenschaftlich fundierten und neutralen, produktunabhängigen Beratung.
Mit über 20 Jahren in der freien Wirtschaft, kennt sie die Problematik der Ernährung im stressigen Berufsalltag aus eigener Erfahrung. Durch Fachvorträge motiviert und informiert sie Ihre Mitarbeiter, wie sie trotz Zeitdruck und Stress im Berufsalltag fit, leistungsfähig und gesund bleiben. Ihre Tipps sind dabei einfach, praktikabel und alltagstauglich!

 

 

Kontaktdaten:
Dr. Eva Mathilde Fuchs
Guldeinstr. 53
80339 München
0151 – 42 84 13 39
www.beratungsfuchs-muenchen.de
info@beratungsfuchs-muenchen.de

 

Beitragsbild:
Kurhan / Adobe.stock.com

Autorenbild:
Eva Fuchs

Mein Wunsch für Sie

Das Jahresende nähert sich in großen Schritten. In meiner Umgebung berichten viele davon, “schnell noch” in diesem Jahr dies oder das erledigen zu müssen und sich Termin an Termin reiht.
Schade, dass sich für viele Menschen die (Vor-)Weihnachtszeit so hektisch gestaltet, wo bleibt da noch Zeit zum Innehalten?

Ich jedenfalls werde die Feiertage nutzen für eine kleine Reflektion – was ist 2018 gut gewesen, was vielleicht sogar viel besser als erwartet? Was will ich 2019 anders oder neu machen? Was nehme ich mir vor?

Über meine persönlichen Tipps, wie sich das Jahrende etwas beSINNlicher gestalten lässt, habe ich in diesem Gastbeitrag Fit und gesund durch den Jahresendspurt geschrieben. Ist da auch für Sie etwas Passendes dabei?

So wünsche ich Ihnen und Ihren Lieben ein schönes restliches Jahr, harmonische und erholsame Feiertage und natürlich: Kommen Sie gut rüber in ein gesundes, erfolgreiches und erfülltes Jahr 2019!

Herzliche Grüsse

Ihre Christina Bolte

Photocredits: (c) LuckyBusiness @ Shutterstock.com

„Psychische Gefährdungsbeurteilung“: Wie Sie die gesetzliche Pflicht auch in kleineren Betriebe pragmatisch umsetzen können

Die zunehmende Digitalisierung der Arbeitswelt, permanente Erreichbarkeit und die Entgrenzung des Feierabends, die damit einhergeht, macht Arbeitnehmer zunehmend krank, wie zahlreiche Krankenkassen-Statistiken belegen. Doch können Arbeitgeber und Führungskräfte viel beitragen, um ihren Mitarbeitern den Weg ins Hamsterrad und den totalen Zusammenbruch zu ersparen. Die Arbeitswelt von morgen soll solchen Fällen vorbeugen und die Zahl der Burnouts verringern. Das will auch die Politik. So wurde bereits 2014 das Arbeitsschutzgesetz um die Verpflichtung erweitert, auch die psychischen Belastungen bei der Arbeit mit zu berücksichtigen.

Bei Nichtbeachtung der gesetzlichen Aufgabe, einen Arbeitsplatz auf sein Gefährdungs-potential für psychische Belastung hin zu untersuchen, hat ein Arbeitgeber im Fall einer Erkrankung seines Mitarbeiters, auch wenn dieser nur geringfügig beschäftigt ist, ein Haftungsproblem. Stell die Gewerbeaufsicht dann bei ihrer Prüfung fest, dass das Unternehmen keine psychische Gefährdungsbeurteilung des Arbeitsplatzes durchgeführt hat, können Regressforderungen von Kranken- und Unfallversicherungen die Folge sein – und diese können schnell im fünfstelligen Bereich liegen.

Da im Gegensatz zur bisherigen Fassung nun kein Unterschied gilt zwischen Arbeitgebern mit mehr oder weniger als zehn Mitarbeitern, ist es besonders für kleinere Unternehmen wichtig, dass die Lösungen praktikabel und kostengünstig umsetzbar sind. Dennoch bietet die Umsetzung der Gesetzesnovelle auch Chancen: „Ein aktiver Gesundheitsschutz und Strukturen, die Stress erst gar nicht entstehen lassen, wirken sich positiv auf das Arbeitsklima in Betrieben aus und kommen somit allen zugute: Arbeitnehmern wie Arbeitgebern“, weiß Christina Bolte, Balance Lotse und Expertin für die psychische Gefährdungsbeurteilung im Balance Helpcenter München, „die Standort-bestimmung durch die Psychische Gefährdungsbeurteilung kann als erster Schritt für die Etablierung eines nachhaltigen Gesundheitsmanagements dienen, das Führungskräfte für die psychische Verfassung ihrer Mitarbeiter sensibilisiert.“

Im Balance-Helpcenter werden nicht nur Patienten mit Burnout Symptomen behandelt, sondern auch Führungskräfte geschult und für die seelische Gesundheit ihrer Mitarbeiter sensibilisiert. Dabei spielt auch die Umsetzung von neuen Arbeitszeit­modellen eine Rolle. Fragen nach Führung in Teilzeit, Vereinbarkeit von Familie und Beruf, regelmäßige Reflektions-Gespräche und Burnout Vorbeugung bilden in den Fortbildungsangeboten der Balance Helpcenter eine großen Schwerpunkt. „Eine arbeitnehmerfreundliche Arbeitskultur in modernen Unternehmen nimmt diese Situation in den Blick und kann durch gezielte Vorbeugung viel für die psychische Gesundheit der Mitarbeiter tun“, weiß Christina Bolte, die das Balance-Helpcenter München leitet. Hier finden besonders auch kleinere Betriebe in der Region München nachhaltige und ganzheitliche Unterstützungsangebote. Regelmäßige Mitarbeitergespräche, gemeinsame Aktivitäten außerhalb des Büros zum Beispiel sind kleine Bausteine, die nach Meinung der Experten im Balance Helpcenter dazu beitragen können, die psychische Gesundheit der Mitarbeiter zu stabilisieren.

Umso wichtiger sei die Qualifizierung und Sensibilisierung der Vorgesetzten, empfiehlt Christina Bolte. Die Experten am Balance-Helpcenter helfen Unternehmen dabei, den betrieblichen-Präventions-Index zu erstellen, der bei der Bewertung der betrieblichen Angebote hilft. Auch im Wettbewerb um Fachkräfte spielt die Verankerung von gesundheitlicher Vorbeugung in der Unternehmenskultur eine große Rolle. Denn Arbeitgeber seien für potentielle Arbeitnehmer attraktiv, wenn sie den Gesundheitsschutz ihrer Mitarbeiter in ihrer Personalpolitik wertschätzen.

Unternehmer aus der Region sind sehr herzlich zu einer Informationsveranstaltung mit Impulsvortrag zum Thema „Psychische Gefährdungsbeurteilung – Pragmatische Umsetzung für kleine Unternehmen“ eingeladen, der am 6.10.2014 von 15-17 Uhr in Obermenzing stattfindet. Anschließend haben die Teilnehmer die Möglichkeit, Fragen zu klären, Erfahrungen auszutauschen und zu diskutieren.

Interessierte Unternehmen aus dem Münchner Umland können sich unter der Email cb@unternehmens-gesundheit.de für die Veranstaltung anmelden. Es wird eine
Organisationspauschale in Höhe von 40 Euro je Teilnehmer erhoben.

 Diesen Beitrag können Sie hier als pdf herunterladen.

Darüber hinaus können Sie weitere Informationen zum Thema hier lesen / ansehen /hören.

Was Trauer mit Burnout zu tun hat

Anfang der Woche hatte ich eine sehr interessante Unterhaltung mit Herrn Ulrich Welzel, der sich beruflich mit Trauer am Arbeitsplatz befasst.
Es war ein sehr tiefgreifendes Gespräch, das mich sehr beschäftigt hat. Nicht nur weil wir die gleichen Ansprechpartner bei unseren Kunden haben, sondern auch, weil Trauern und Burnout einiges gemeinsam und miteinander zu tun haben. Daher möchte ich hier meine mit Ihnen Gedanken teilen, die sich in mir aus der Unterhaltung ergeben haben.

Nicht nur sind sowohl Burnout als auch Trauer am Arbeitsplatz Themen, die derzeit (noch?) wenig in der Öffentlichkeit thematisiert werden, wenn man mal von reisserischen Schlagzeilen und Aufmachern in den Printmedien absieht. Darüber hinaus besteht natürlich auch eine Wechselwirkung zwischen dem Trauern und einem Burnout-Prozess.

Denn wenn ein Mensch, der sich in seinem persönlichen Hamsterrad gerade so eben noch durch erhöhte Drehzahl (zumindest scheinbar) im Gleichgewicht halten kann, unerwartet in seinem familiären oder erweiterten Umfeld oder womöglich am Arbeitsplatz mit einem Todesfall konfrontiert wird, kann dies schon mal der Tropfen sein, der das Fass zum Überlaufen bringt – oder zum Platzen, je nachdem wie Sie wollen.

Fakt ist: Ein Trauerfall im persönlichen Umfeld rüttelt auf

Denn er konfrontiert uns mit unserer eigenen Endlich- und/oder auch Hilflosigkeit oder nimmt uns, gerade bei nahestehenden Angehörigen, die Orientierung. Abschied nehmen (müssen) schmerzt. Wer da nicht fest mit beiden Beinen im Leben steht und in sich selbst ruht, wird leicht aus der Bahn geworfen. Ein Zusammenbruch ist die Folge – auch wenn dieser vermutlich nicht unbedingt als Burnout sondern eher als Posttraumatische Belastungsstörung in die Akten eingeht. Eine Stabilisierung der eigenen Person wie Situation, eine Auseinandersetzung mit und Akzeptanz der eigenen Endlich- bzw. Hilflosigkeit sind wichtige und notwendige Schritte – ein Tun, was getan werden muss.
Wer sich diesen Schritten entzieht und der so weitermacht als ob nichts geschehen sei, sei es aus Zeitgründen oder weil es potenziell unangenehm oder unbequem ist, dem wird es früher oder später so gehen, wie dem Hochhaus, dessen Stahlbetonträger im Inneren zu viel Feuchtigkeit ausgesetzt sind: Lange Zeit passiert nichts und von außen ist häufig auch nichts zu sehen, aber innerlich rosten die Träger durch – sodass die langfristige Stabilität nicht mehr gewährleistet ist.

Aber auch andersherum gibt es einen Zusammenhang.
Denn auch ein ‘normaler’ Burnout (wenn es so etwas überhaupt gibt, an dieser Stelle meine ich damit jedenfalls einen ohne Todesfall) lädt ein zum Abschiednehmen: Vielleicht bin ich doch nicht so ein grenzenloses Kraftpaket wie ich immer dachte. Vielleicht kann ich doch nicht mehr überall mithalten (wie früher). Vielleicht bin ich auch doch nicht so flexibel, wie ich immer dachte. Vielleicht habe ich doch nicht (wofür mich andere immer schäz(t)en) für jede Sache eine Lösung parat. Vielleicht bin ich den ganzen Anforderungen nicht mehr gewachsen (ob diese von außen oder von mir selbst kommen, ist natürlich eine andere Sache). Vielleicht bin ich mit meinem Latein und/oder mit meiner Kraft einfach komplett am Ende…. Vielleicht ist es gerade (m)eine Fassade, die einstürzt. Da sind wir wieder bei der Hilflosigkeit.

Denn dieses Abschiednehmen bedeutet auch Trauern:

Um die Vergangenheit, die eigenen Grenzen, die eigene Verletzlichkeit. Evtl. aber auch um das Eingeständnis, dass mit meinem bisherigen Weltbild irgendetwas nicht funktioniert hat – sollte ich womöglich gescheitert sein?
Dennoch ist das Anerkennen dessen der erste Schritt zur Heilung: Das Fragen nach oder Annehmen von Hilfe, die Einsicht, dass sich nun etwas ändern muss/kann/darf. Klar, auch das tut weh, sehr weh. Ist aber langfristig die einzige Chance.

Nicht nur auf individueller Ebene neigt man/frau gerne dazu, diese Themen zu verdrängen, auch auf gesellschaftlicher. Anscheinend leben wir in Deutschland in einer Kultur (von Werbung & Medien unterstützt) in denen vordergründig “unangenehme” Themen wie Krankheit, Alter oder Tod zu ‘uncool’ sind für unseren hippen, ewig-jungen Lifestyle.
Nachdem aber Älterwerden und Tod niemandem im Leben erspart bleiben – und da ist das Leben äußerst gerecht, egal welcher Bevölkerungsschicht, Nationalität oder Bildungsgrad man angehört – tun wir gut daran, uns auch schon im frühen Erwachsenen-Alter damit auseinander zu setzen. Idealerweise schon bevor uns die eigenen Lebensumstände dazu auffordern.

Denn je früher man sich Gedanken macht, wie man im Alter sein Leben verbringen möchte – gesund oder pflegebedürftig, mit Familienangehörigen oder alleine, geliebt oder verachtet, erfüllt von dem Erlebten oder verbittert von dem Bereuten – desto eher kann man die entsprechenden Weichen im Leben stellen und sich für ein bewusst gestaltetes Leben entscheiden (und das schliesst auch den Abschied von einigen Optionen mit ein).

Welche Weichen möchten Sie stellen?

Welche Ziele möchten Sie am Horizont Ihres Alters erreicht haben? Dann ist JETZT ein guter Zeitpunkt für eine Kurs-Veränderung. Der nächste Kurs “Veränderung” startet laufend – damit Sie Ihre Lebensumstände bewußt gestalten anstatt Opfer der Umstände zu sein.

Herzlichst, Ihre
Christina Bolte

Es lebe der Sport!

Deutschland ist eine sportliche Nation! Das beweist die aktuelle Fussball-Weltmeister-schaft – und insbesondere die hohen Einschaltquoten bei den Spielen mit deutscher Beteiligung.

Wunderbar, sollte man meinen – wo doch Bewegung so gesund ist und sich äußerst positiv auf den Verlauf vieler Krankheiten auswirkt: Angefangen bei Adipositas (Übergewicht) über hohen Blutdruck und weiteren Herz-Kreislauf-Erkrankungen bis hin zur Prävention von “Erkrankungen des Bewegungsapparates”, wie Muskel- und Skelett-beschwerden auf medizinisch so schön genannt werden. Darüber hinaus ist Bewegung jeglicher Art – am besten länger als 20 Minuten am Stück und idealerweise an der frischen Luft – nicht nur optimal geeignet um die Stresshormone in unserem Körper abzubauen, sondern trägt auch noch dazu bei, dass die Organe besser mit Sauerstoff versorgt werden. Der ganze Körper kommt also in Schwung!

Leider hat die Sache mit der Sportlichkeit der Nation einen Haken – denn 22 (anderen) Spielern auf dem Feld bei der Bewegung zuzuschauen, reicht nicht aus. Was sich unter anderem auch dadurch erklärt, dass der Bewegungsapparat auch Bewegungsapparat heißt und nicht Steh-, Sitz- oder gar Liegeapparat. Somit heißt es, sich selbst zu bewegen – und dazu können auch Sie als Arbeitgeber Ihre Mitarbeiter motivieren. Wie? Ganz einfach:

Sie können beispielweise bei Ihnen im Unternehmen entsprechende Möglichkeiten schaffen (und das Bewußtsein fördern), sich während der Arbeitszeit oder auf dem Weg dorthin zu bewegen. Natürlich können Sie Fitness- oder Rückenkurse installieren oder eine Betriebssportgruppe. Aber genauso können Sie Ihre Büro-Mitarbeiter auch durch den regelmäßigen Gang zur Drucker-Insel zu mehr Bewegung veranlassen. Was gar nicht mal unbedingt viel kosten muss – und darüber hinaus auch noch passiv für eine verbesserte Kommunikation sorgt, in dem man dort auf den einen oder anderen Kollegen trifft.

Oder haben Sie für Ihre Mitarbeiter eventuell sogar weitere Bewegungsmöglichkeiten eingerichtet? Treppengehäuse gibt es ja ohnehin schon in den meisten Gebäuden, was Sie nun noch bräuchten, wären pfiffige Beschriftungen, um diese Ihrer Belegschaft auch als “Sportgerät” schmackhaft zu machen. Das wäre – im Sinne einer ganzheitlichen Gesunderhaltung Ihrer Belegschaft – sogar richtig  optimal. Deshalb führen alle der zuvor genannten Maßnahmen in einem Betrieblichen Präventions-Audit auch zu einer Aufwertung.

Das Betriebliche Präventions-Audit und der daraus resultierende Betriebliche Präventions-Index (BPI®) ermöglicht es Ihnen, nicht nur Ihren bereits vorhandenen Mitarbeitern zu signalisieren, dass Sie sich um Sie kümmern, sondern auch poten-ziellen Bewerbern. Was im Zeitalter des immer stärker werdenden Fachkräftemangels ausschlaggebende Argumente sein können, dass diese sich für Sie entscheiden.

Handeln Sie jetzt – damit Ihre Mitarbeiter und Ihr Unternehmen auch ohne WM, EM oder andere sportliche Großereignisse fit, gesund und leistungsfähig bleiben. Gerne unterstütze ich Sie auf Ihrem Weg – und stehe Ihnen mit meinem Team mit Rat und Tat zur Seite.

Bitte bleiben Sie gesund!

Sagt Ihre Christina Bolte

Anti-Stress-Tipp des Monats Dezember

Auch wenn das Wetter zur Zeit alles andere als einladend scheint:
Gehen Sie doch einfach diesen Monat mal wieder häufiger spazieren.
Zehn bis fünfzehn Minuten täglich an der frischen Luft wirken geradezu Wunder,
vor allem wenn Sie sich sonst häufig in geheizten oder klimatisierten Räumen aufhalten.

Die Luftfeuchtigkeit von Heizungsluft ist nämlich relativ niedrig.
Dadurch trocknen nicht nur Blumen schneller aus und benötigen viel mehr Wasser,
sondern auch Ihre Schleimhäute in der Nase bzw. generell in den Atemwegen
sind besonders trocken und dadurch anfällig für Krankheitserreger.

Durch regelmäßige Spaziergänge (auch wenn sie kurz sind) belüften Sie Ihre Atemwege
und fördern dadurch die Durchblutung in den Atemwegen sowie generell die Abwehrkräfte.

Auch Ihr Gehirn freut sich über frischen Wind und die kurze Arbeitspause.
Mich zum Beispiel hat ein schöner Winterspaziergang zu diesen Gedanken inspieriert…

Also, raus an die frische Luft und tief durchatmen (vorzugsweise durch die Nase) – und:
Das Trinken nicht vergessen, am besten warmen Tee, damit Sie sich nach dem Spaziergang wieder schnell aufwärmen können!

Eine schöne Vorweihnachtszeit

wünscht Ihnen

Christina Bolte

Anti-Stress-Tipp des Monats November

Wussten Sie, dass regelmässige Sauna-Besuche nicht nur ein guter Weg sind um den winterlichen Erkältungskrankheiten vorzubeugen, sondern außerdem noch hervorragend geeignet sind, um sich zu entstressen?

Denn durch die Wärme während des Sauna-Gangs erweitern sich die Blutgefäße und durch das anschliessende kalte(!) Abduschen ziehen sie sich wieder zusammen.
Dadurch schießt das Blut in die inneren Organe, die sich riesig über eine diese “Sauerstoff-Dusche” freuen… Weil sie nämlich durch diese Extra-Portion Sauerstoff kurzfristig angekurbelt werden, ihre Aufgaben zu erledigen.

Außerdem bieten die Entspannungsphasen zwischen den Sauna-Gängen eine gute Möglichkeit für einen kleinen Heilschlaf oder eine kleine Entspannungs-Übung (z. B. Progressive Muskelentspannung oder Autogenes Training).

Wichtig dabei ist, für eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr zu sorgen, idealerweise kohlensäure-armes Wasser, auch damit die Stoffwechselprodukte Ihrer nun besonders eifrig arbeitenden Organe ausspülen zu können.

Also, nutzen Sie die bevorstehende Wintersaison doch, um mal wieder in die Sauna zu gehen… und entstresst wieder nach Hause zu gehen…

 

Achtung: Bei Bluthochdruck oder bereits bestehenden Erkältungskrankheiten besteht die Gefahr Ihren Kreislauf zu überlasten. Bitte befragen Sie in diesem Fall zunächst Ihren Arzt oder nutzen Sie nur die mildere 60°-Sauna.

 

Anti-Stress-Tipp des Monats Oktober

Lächeln Sie heute doch mal jemanden an – einfach nur so. Das kann zum Beispiel eine Ihnen völlig unbekannte Person in der U-Bahn sein. Oder auch jemand, den Sie vielleicht überhaupt nicht mögen.

Und lassen Sie sich überraschen, was passiert.

Viel Freude beim Ausprobieren
wünscht Ihnen

Ihre Christina Bolte